Informationen für Eltern und Schüler:innen
Was ist Waldorfschule?
Waldorfschulen stehen für eine ganzheitliche Bildung, die Kopf, Herz und Hand gleichermaßen anspricht. Auf Grundlage der Waldorfpädagogik nach Rudolf Steiner begleiten sie Kinder und Jugendliche altersgerecht durch ihre Schulzeit — mit Raum für individuelles Lernen, künstlerisches Gestalten und gemeinschaftliches Miteinander. Waldorfschulen sind freie Schulen in privater Trägerschaft und verstehen sich als lebendiger Bildungs- und Entwicklungsraum für junge Menschen.
Waldorfschule – eine Orientierung
Was steckt eigentlich hinter der Waldorfpädagogik?
Der Blickpunkt Nr. 1 vom Bund der Freien Waldorfschulen bringt’s auf den Punkt – klar, kompakt und spannend zu lesen. Er zeigt, wie Waldorfschulen heute arbeiten, warum Selbstverwaltung mehr ist als ein Schlagwort und was Lernen dort so besonders macht.
Stuttgarter Erklärung
Im Oktober 2007 verabschiedeten die deutschen Waldorfschulen die „Stuttgarter Erklärung“. Im November 2020 wurde die Erklärung in einer überarbeiteten Fassung neu verabschiedet. Sie stellt klar, dass die Waldorfschulen sich von jeder Form der Diskriminierung, also auch von jedweder ethnisch begründeten Form der Diskriminierung, distanzieren. Sie arbeiten auf der Grundlage der anthroposophisch erweiterten Menschenerkenntnis und beziehen aus ihr eine Fülle von Gesichtspunkten, die den Respekt vor der einzigartigen Individualität eines jeden Menschen in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen.

