TafelTalk mit Nina Haberkorn – Stimmen aus der Waldorfwelt: Persönlich. Vielfältig. Nah dran.

Nina Haberkorn war lange als Journalistin und Radiomoderatorin tätig, hat die Ausbildung im Quereinstieg zur Waldorflehrerin am Seminar in Frankfurt absolviert und als Englischlehrerin an der Freien Waldorfschule Wiesbaden gearbeitet. Seit Oktober 2024 unterstützt sie die Landesarbeitsgemeinschaft im Bereich Öffentlichkeitsarbeit.

Bei TafelTalk – Der Podcast spricht sie mit ganz unterschiedlichen Menschen über Waldorfpädagogik und alles, was dazu gehört, von A wie Ackerbau bis Z wie Zwölftklassspiel. Ein spannender Ausflug in die Waldorfwelt für Eltern, Schüler*innen, Lehrer*innen und alle, die am Thema Waldorfschule interessiert sind.

Nina Haberkorn war lange als Journalistin und Radiomoderatorin tätig, bevor sie die Ausbildung zur Waldorflehrerin am Seminar in Frankfurt absolviert und als Englischlehrerin an der Freien Waldorfschule Wiesbaden gearbeitet hat. Seit Oktober 2024 unterstützt sie die Landesarbeitsgemeinschaft im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. 

Bei TafelTalk – der Podcast spricht sie mit ganz unterschiedlichen Menschen über die Waldorfpädagogik und alles, was dazu gehört, von A wie Ackerbau bis Z wie Zwölftklassspiel. Ein spannender Ausflug in die Waldorfwelt für Eltern, Schüler:innen, Lehrer:innen und alle, die am Thema Waldorfschule interessiert sind. 


So gesund is(s)t Waldorfschule: Tipps einer Ernährungswissenschaftlerin

Was bedeutet anthroposophische Ernährung und inwiefern ist sie individuell? Was ist der Unterschied zwischen „Demeter“ und „Bio“? Was gehört aufs Pausenbrot? Passend zum Tag der gesunden Ernährung spricht Nina Haberkorn in dieser Folge von TafelTalk – der Podcast mit Dr. Petra Kühne vom Arbeitskreis Ernährungsforschung.


Lernen durch Handeln: Neue Impulse – die Handlungspädagogik an der FWS Laubenhöhe

Warum ist die Handlungspädagogik eine wichtige Ergänzung in der Waldorfpädagogik von heute? An der Freien Waldorfschule Laubenhöhe im Odenwald, eröffnet 2018, wird besonderer Wert auf innovative Lernmethoden gelegt. Die Lehrkräfte sind viel mit den Schüler:innen im Freien unterwegs, es gibt zahlreiche außerschulische Projekte und eine „Forschungsklasse“ unter dem Motto: „Weniger unterrichten – mehr im Tun lernen.“ Wie sich diese handlungspädagogischen Ansätze positiv auf die Beziehung zwischen Lehrkraft und Schüler:in auswirken – und dabei ganz nebenbei Resilienz fördern – darüber sprechen Felice Perelaer, Lehrerin und Mitglied der Schulleitung, und Hannes Pukrop, Handlungspädagoge und Haus- und Gartenmeister, in dieser Episode.


Handarbeit 2.0: Gestalten statt konsumieren – Socken statt Zocken an der FWS Kassel

Warum wird Handarbeit an Waldorfschulen unterrichtet? In einer zunehmend digitalen Welt ist dieses Fach wichtiger denn je – als klarer Ausgleich zu Bildschirmarbeit und Informationsflut. Nadine Daum, Handarbeitslehrerin an der Freien Waldorfschule Kassel, beschreibt in dieser Episode Handarbeit als ergänzendes Gegengewicht zu den kognitiven Fächern. Dabei werden Fähigkeiten gefördert, die im Alltag oft zu kurz kommen: Motorik, Geduld und Konzentration. Kreativität entwickeln und Selbstwirksamkeit erleben – das sind grundlegende menschliche Bedürfnisse und zugleich zentrale Kompetenzen für Gegenwart und Zukunft.


75 Jahre individuelle Förderung mit Herz: Einblick in den Alltag der Michael-Schule, Waldorfschule für Förder- und Heilpädagogik

Wie gelingt es an der Michael- Schule Frankfurt, Inklusion wirklich zu leben? Warum sind kleine Klassen so wichtig – und wie profitieren die Kinder davon? Welche Rolle spielen Gemeinschaft, Beziehung und individuelle Förderung im Alltag? In dieser Episode erzählen Minako Fujiwara, Klassenlehrerin und Julia, Schulmutter, berührende Erfolgsgeschichten und machen anderen Eltern Mut, den Weg zu einer Förderschule zu gehen. Besondere Unterrichtsmethoden werden beschrieben und die Frage behandelt, welche praktischen Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen die Schüler:innen für ihr Leben mitnehmen.

Zwischen Mensch und Maschine: Der Fremdsprachenunterricht an der FWS Oberursel in Zeiten von KI

Wie hat sich der Fremdsprachenunterricht in der Mittel- und Oberstufe durch „künstliche Intelligenz“ verändert? Die Zeiten, in denen Hausaufgabe war, einen Text zu übersetzen, sind vorbei; das erledigt ChatGPT. Wie gehen Lehrkräfte an hessischen Waldorfschulen mit dieser Thematik um? Welche Strategien werden entwickelt, um einerseits das analoge Lernen weiterhin zu fördern, andererseits aber mit den Schüler:innen auch die neuen Techniken zu nutzen? Summet Anand, Englischlehrerin an der FWS Oberursel, erzählt in dieser Episode, wie sie KI nutzt, wann und wie die Schüler:innen damit arbeiten und wie das Thema im Kollegium und in der Elternschaft behandelt wird.

Vom Glück, auf einer Waldorfschule gewesen zu sein: Götz Rehn, Alnatura-Gründer, über seine Schulzeit

„Ich hatte das Glück, dass ich so schlecht war, dass ich die Aufnahmeprüfung zum Gymnasium nicht bestanden habe.“ Alnatura-Gründer Prof. Dr. Götz Rehn spricht darüber, wie prägend seine Schulzeit an einer Waldorfschule für seinen Lebensweg war. Dankbar ist er vor allem für die vielfältige Ausbildung, insbesondere für den künstlerischen Schwerpunkt. Die Menschen wollten schon immer gestalten, deshalb ist Kreativität laut Rehn essenziell – gerade in einer Zeit, in der neue Ideen besonders gefragt sind. Was ihn als Schüler besonders bewegt hat, welche Werte ihn bis heute zum Beispiel in puncto „Personalführung“ leiten und warum er mit 75 Jahren immer noch mit voller Energie die Geschäfte der Bio- Supermarktkette Alnatura in Darmstadt führt, erzählt er in dieser Episode.

Schulcoaching wirkt: Prävention statt Reaktion. Neue Impulse aus der RSS Dietzenbach

Die Rudolf-Steiner-Schule Dietzenbach setzt mit der Schulcoach-Stelle ein Zeichen für präventive Unterstützung im Schulalltag – als Ergänzung zur Schulsozialarbeit. In einem System, in dem sich Menschen in unterschiedlichen Rollen begegnen, ist es wichtig, professionell damit umzugehen und bei Bedarf Unterstützung anzubieten. Carolin Rieckmann begleitet seit 2023 als systemischer Coach Schüler:innen, Eltern und Lehrkräfte. Aktuell ist das Angebot gerade auch für Oberstufenschüler:innen extrem wichtig; Zukunftsängste oder Verunsicherungen stehen hier häufig im Vordergrund. Das belegen auch aktuelle Studien wie die JuCo Studie 2025, die Unicef Befragung 2025 sowie die Barmer Jugend Umfrage 2024/ 2025. Auch eine Klasse lässt sich als soziales System verstehen – hier kann zum Beispiel eine „Klassenaufstellung“ helfen, das Miteinander zu verbessern und ein konstruktives Arbeitsklima zu fördern.


Eurythmie: Ist das Kunst oder kann das weg? Die duale Ausbildung am Lehrerseminar Frankfurt als innovative Initiative

Mit der dualen Eurythmieausbildung setzt das Lehrerseminar für Waldorfpädagogik Frankfurt ein Zeichen: Der Schwerpunkt in der Ausbildung liegt auf der Pädagogik und weniger auf der Kunst. Heiko Feiler, Dozent der dualen Ausbildung und Eurythmielehrer an der FWS Frankfurt, erklärt, inwieweit das Fach Eurythmnie in der Art, wie es häufig unterrichtet wird, modernisiert werden sollte. Außerdem macht er deutlich, wie wichtig die Eurythmie gerade für die Kinder heute ist. Selbstbewusstsein, Zeitmanagement, Empathie, Wahrnehmung des Umfeldes sind zum Beispiel Fähigkeiten, die im Eurythmieunterricht geschult werden. Seminaristin Silke Redel erzählt in dieser Episode von ihren Erfahrungen in der dualen Ausbildung. Vor allem der Praxisbezug von Tag 1 an sei enorm wichtig.

Salat statt Smartphone an der FWS Wetterau: Warum das Fach Gartenbau neben ökologischer Erziehung auch viel Selbstwirksamkeit fördert

Die Ackerbau-Epoche in der 3. Klasse ist der erste Berührungspunkt der Schüler:innen mit dem „Gartenbau“. Hier lernen die Kinder den Acker zu bestellen, Getreide zu säen, zu ernten und anschließend mit dem eigenen Mehl Brot zu backen. Mehr Selbstwirksamkeit geht fast nicht. Gartenbaulehrerin Ruth Hennecke-Heinrich von der FWS Wetterau erzählt aus ihrem Alltag mit den Schüler:innen. Ab der 6. Klasse ist das Fach Gartenbau fester Bestandteil im Stundenplan und ein wichtiger Ausgleich zur digitalen Erlebniswelt der Jugendlichen. Neben den gärtnerischen Fähigkeiten sowie Fein- und Grobmotorik werden Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen geschult. Was zum Beispiel das Landwirtschaftspraktikum in der 9. Klasse bewirken soll – auch darum geht es in dieser Episode.


Acht Jahre dieselbe Klassenlehrkraft: Fluch oder Segen? Wie Beziehungsarbeit an der FWS Darmstadt gelebt wird

Es ist eine Besonderheit an Waldorfschulen: Acht Jahre lang begleitet der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin eine Klasse. Astrid Brückmann von der FWS Darmstadt berichtet über diese große Aufgabe. Neben der Wissensvermittlung kommt es vor allem auf die Beziehungsarbeit an – zwischen Lehrkraft und Schüler:innen, aber auch zwischen Lehrkraft und Eltern. „Wenn diese Beziehung funktioniert, kommt man auch durch die ein oder andere Krise“, sagt die erfahrene Klassenlehrerin. Was heißt „Epochenunterricht“? Wie funktioniert das Lernen ohne Noten von Klasse 1-8? Auch darüber sprechen wir in dieser Episode.


Fremdsprachen ab Klasse 1: Der Fremdsprachenunterricht an der FWS Frankfurt – warum er auch die Toleranz für das Unbekannte schult

Andrea Sitter von der FWS Frankfurt ist Englischlehrerin aus Leidenschaft. Elementar ist der Start des Fremdsprachenunterrichts ab Klasse 1, weil die Kinder hier von ihren natürlich Nachahmungskräften profitieren. Der Unterricht orientiert sich an dem Grundsatz, wie Menschen auch ihre Muttersprache lernen; nämlich in der Nachahmung. Warum sich der frühe Fremdsprachenunterricht auch positiv auswirkt auf Fähigkeiten wie zum Beispiel Toleranz – das ist Thema in dieser Episode.


Smartphone und Social Media: „Eine ganze Generation geht vor die Hunde“ – ein Medienpädagoge über die Vorteile und Herausforderungen an Waldorfschulen

Mehr als jeder zehnte Jugendliche zeigt laut WHO problematisches Verhalten aufgrund der Nutzung von Social Media. Australien hat mit einem Gesetz reagiert und schützt damit Jugendliche vor zu frühem Social-Media-Konsum. Die Altersgrenze für soziale Netzwerke wurde jetzt von 13 auf 16 Jahre hochgesetzt. Auch in Deutschland und anderen Ländern wird dies diskutiert. Prof. Dr. Edwin Hübner, Medienpädagoge und Buchautor erklärt, warum die frühe Smartphone- und Social-Media-Nutzung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen massiv schadet. Was müssen Eltern wissen, damit sie ihre Kinder nicht an die virtuelle Welt verlieren? Inwieweit sorgen Waldorfschulen mit ihrer Pädagogik dafür, dass Schüler:innen noch so lange wie möglich Beziehungen auf der analogen Ebene erfahren? Warum profitieren sie davon? Und: Wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Darum geht es in dieser Episode.


Immer weniger Kinder können Empathie entwickeln: Die Schauspiel- und Theaterarbeit schult diese wichtige Eigenschaft – ein Einblick aus der FWS Wiesbaden

Das Fehlen von Empathie beschäftigt Lehrkräfte und Kinderpsycholog:innen schon länger. Frankreich hat deshalb flächendeckend an Kindergärten und Grundschulen das Fach „Empathie“ eingeführt. Iris Kamm, Sprachgestalterin an der FWS Wiesbaden, erklärt, inwiefern die Schauspiel- und Theaterarbeit an Waldorfschulen genau diese Eigenschaft des „Mitfühlens“ schult und wie wichtig es insgesamt für die Entwicklung der jungen Menschen ist. Schon Zweitklässler:innen üben ein Theaterstück ein und führen es dann den neuen Erstklässler:innen vor. Außerdem wird in dieser Episode die Arbeit des „Achtklass-“ sowie Zwölftklassspiel beleuchtet.